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RaderRocholl

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Die Stammfolge von den Anfängen bis 1936

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Stammfolge Vill 11 101
3. 8. 1876, T. Dd. Friedrich August M ey er , Pfarrer zu Gr. Mühlingen,
u. |. G. Charlotte Hermine Therese Topp. -- Kinderlo8,.

d) Heinrid Albert Moritz Theodor, f. IX 10.

e) Paul Ludwig Carl Theodor Reinhard, 3 2. 12, 1843, † Witten Ruhr
20. 10. 1911, Geheimer Justizrat, AmiöSgerichtörat ebd. --- Besuchte das
Gymn. zu Hamm i, W., Student der Rechtswissenschaft zu Berlin und
Heidelberg, nach den juristischen Prüfungen Beschäftigung bei verschiedenen Gerichten zu Berlin, Hamm und Bochum, AmtsSrichter und
später Amtsgerichtsrat zu Witten. -- Ledig.

[) N.N., ★ 11.1.1846, † Hamm i. W. 25. 1. 1846.

g) N.N., ★ 21.11.1847, % Hamm i. W, 29.11.1847.

1) Julius Carl Wilhelm Heinrich, ★ 27.1. 1849, † Hamm i. W.
29. 8. 1859.

VIN 11 Karl Wilhelm Rocholl (von VU7), X Hamm i,. W. 7.12. 1803,
"ZK Soest 28. 9. 1878, Oberstaatsanwalt zu Hamm. -- Besuchte das Gymn.
ebd., Student der Rechtswissenschaft zu Göttingen umd Heidelberg, 1836
Oberlandesgerichtsassessor zu Lüdenscheid, später Staatsanwali und Oberstaatsanwalt zu Hamm. -=- ∞ Detmold 3. 11. 1835 mit Sophie
Conradine Caroline Möbius, vgl. VU 113.

Kinder, a-> zu Lüdenscheid, 8--k zu Arnsberg geboren, luth.:

2) Wilhelm, ★ 17. 8. 1836, † Lüdenscheid 22. 2. 1839.

b) Carl Theodor Wilhelm, |. IX 11.

ce) Carl, s. IX 12.

4) Worib, ★ 18.1.1842, BK... 4,9,1847.

e) Ernst, |. IX 13.

f) Marie, ★ 18.9. 1845, † Bielefeld 18. 12, 1922, Nentnerin ebd., bis
1904 Privatlehrerin zu Hamm i. W. -- Ledig.

g) Antonie, ★ 19. 7.1848, BS Bielefeld 17. 9. 1923, Nentnerin ebd., lebte
zusammen mit ihrer Schwester Marie und führte ihr den HauShalt. ---
Ledig. '

h) Friß, ★ 2. 8.1850, † Arnsberg 30. 4. 1851.

i) Paul, ★ 6.2.1853, † Arnsberg 21. 3. 1856.

k) August, ★ 2.7.1855, † Cssen 28. 4. 1908, Negierungslandmesser ebd.
=-- Besuchte das Gymn. zu Hamm i. W, und ArnSberg bis zur Reifeprüfung, Einjährig-Freiwilliger bei dex Art. zu Straßburg i. Els.,
Student der Rechtswissenschaft zu Leipzig, Wechsel seiner Ausbildung
und Vorbereitung zum Beruf de8 Landmesser3, bis 1887 zu Lippstadt
und Raderborn, danach bei der Guinea-Komp. bis 1894, nach Rückkehr
über die Malaiische Halbinsel, China, Japan und U.S.A. Betätigung
für gewerbliche Unternehmungen zu Essen**). =- Ledig.

215) In einer unbekannt gebliebenen Zeitschrift wird der hervorragenden Befähigung

August Rocholls35 als Mensch und Beamter, als Vorkämpfer der deutschen Sache in der

Südsee gedacht, aber auch besonder8 lobend seine Kameradschaft, Tapferkeit und Aussdauer

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102 Stammfolge VII 12--13

VIN 12 Marie Anna Friederike Helene Dorothea Ro ch oll (von VU 7),
★ Hamm i. W. 9. 8. 1808, %K Soest 6. 11.1875**%); ∞ Hamm i. W. 5. 8.
1830 mit (ihrem Vetter) Wilhelm Henne>e, vgl. VU5e.

Kinder Hennecke, zu Soest geboren, ev.:

a) Wilhelm, ★ 6.5.1834, † Soest 28.8. 1921, Geheimer Justizrat ebd., vordem Kreisrichter zu Meinerzhagen; ∞ Münster 1. W. 30. 6. 1864 mit
Sophie Hammerschmidt, ev., ★ Hagen i. W. 18.4.1838, K Soest
IL. I1. 1913, T. d. Gustav Hammerschmidrt, ref., ★ Schwelm
10. 4. 1807, † Hagen 1. W. 20. 11. 1843, Pfarrer ebd.; ∞ Soest 29.9. 1835
mit Julie Beyer (T. v. VII5a), luth., ★ Soest 12. 5. 1818, † ebd.
26. 11. 1847. -- 5 Kinder.

b) Sophie, † 14. 10. 1836, † Soest 10. 4. 1840.

c) Marie, ★ 1.9.1839, † Soest 29. 5. 1840.

d) ILuise, ★ 29. 8. 1841, † Soest 13. 5. 1874, ledig.

ce) Karl, ★ 31.7. 1843, † Essen 13. 2. 1929, Geheimer- Justizrat ebd.; ∞ ebd.
16. 10. 1875 mit Marie Loerbroks, ev., X Dortmund 205.7. 1853, T.d.
Wilhelm Loerbroks, Justizrat zu Soest, u. s. G. Elize Wilhelmi.
-=- 6 Kinder.

f) Ida, ★ 11.6.1845, † Soest 30. 4. 1909, ledig.

g) Albert, ★ 2.2.1847, † Soest 10.6.1876, Kreisrichter zu Iserlohn, ledig.

Die vorgenannten unter a--g, Sowie die Nachkommen von a und e,
Samt den weiteren Familienstämmen Sind in der Zusammenstellung am
Schluß von VII 5 enthalten.

VII 13 Wilhelm Bertram Carl Gerhard Leopold Ro Hh oll (von V1112),
★ Soest 21. 5. 1823, † Bonn 5.3. 1908, Justizrat, Rechtsanwalt und
Notar zu Cssen, vordem Kreisgerichtsrat ebd. -- Besuchte das Gymn. zu

im Ertragen von Entbehrungen anerfannt. Vgl. auch: „Oceanien“ von Siever38 und

„3 Jahre in der Südsee“ von Parkinson, vor allem aber „Studien und Beobachtungen

aus der Südsee“ von Graf Pfeil, der ihn als einen arbeitsamen, stet8 anspruchslosen

und immer gutgelaunten Kameraden hoch schäßte und von ihm in seinem Werk -- nach
der Beschreibung eines Überfalls durch die Kanaken auf Neu-Meclenburg --- in höchst anerfennenswerter Weise spricht.

2152) Louis No ch oll berichtet über fie: „Neben den beiden Brüdern war die Schwester
Marie die dritte im häuslichen Bunde. Wohl verraten es heute nach einem vielerregten,
vielgeschäftigen Leben die Farbe und Falten der Großmutter nicht, aber e38 bekunden uns
die Genossen ihrer Jugend mit beredierem Tone, welch ein blühend frisches, shöne8 Mädchen
fie gewesen, mit Rosenwangen und dunklem Augenblau; dazu ein reiches Gemüt, ein lebhafter Geist, eine edle Bildung und eine allzeitige, von edlen Launen und Stimmungen
freie Heiterkeit des Sinne38, kurz in Wahrheit die Nonpareille, wie sie die jugendliche
Beamtengeneration der Stadt in wetteifernder Verehrung geheißen. Jhrer Bewerber
waren mehr als Tage in der Woche, doch bracht's eine Krankheit zu Tage, daß sie vor
den andern allen dem Vetter und Hausfreund Henne>e ihr Herz zugewandt, der also
durch reichen inneren Gehalt den kaum gehofften Sieg davontrug. Das von ihnen begründete Haus steht als eine Stätte der Gastlichfeit, de3 Familien- und Bürgersinn8, der
Rat= und Hilfsbedürftigkeit da; ein Andenken früherer Verehrung ist e8 aber immer noch,
wenn bei den Referendarien aus jenen Jahrgängen die ältesten Töchter immer Marie
heißen.“

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