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RaderRocholl

Hauptband

Die Stammfolge von den Anfängen bis 1936

Auf diesen Seiten: Anna Güngerich gb. R'll · Theodor R'll Schlachtenmaler · Maria Schubert gb. R'll

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Stammfolge X 30-31 203
mann, ev., ★ Potssdam 1.3. 1845, † Darmstadt 8. 7.1922 (T. d. Karl
Georg Neumann, ev., ★ Meißen 6. 6.1804, † Kassel 29. 3.1874,
Dr. med., Oberstabs8- und Rgt8.-Arzt im 1. Garde-Gren.-Rgt. zu Potsdam ;
0 Düsseldorf 16. 5. 1843 mit Charlotte Christine Dorothea Johanna
Krauß, ev., ★ Ansbach 17. 8.1819, † Düsseldorf 10. 1. 1910).
Sohn, zu Düsseldorf geboren, ev.:
a) Ernst Eduard, ★ 10.8.1916, 1936 stud. theol. zu Tübingen.

X 30 Anna Ro ch oll (von IX 17), ★ Neuß 1.5.1870, † Essen 4.2. 1925;
∞ Düsseldorf 29. 3. 1906 mit Ernst Güngerich, ev., X Fiddemühle
bei Rauschenberg, Bez. Kassel, 28. 3. 1863, † GodeSberg 4. 11. 1935, Zahnarzt zu Cssen, S. d. Christian Güngerich, Landwirt zu Marburg,
u. f. G. Wilhelmine Gansmann.

Sohn Güngerich, zu Essen geboren, ev.:
a) Kurt, 1.7.1907, † Essen 29.7.1929, Student der ... zu Bonn, ledig.

X 3i Theodor Ro chh oll (von IX 18), xXx Sachsenberg in Walde> 11. 6.1854,
„Zz Düsseldorf 13. 9. 1933, Maler ebd. -- Besuchte die VolkSschhule zu
Breese und ab 1867 das Gymn. zu Göttingen bis zum Einjährigen,
Oftober 1870 zur Kunstschule in Dresden unter Shnorr und Carols:
feld, Oktober 1872 zur Kunstschule in Münden unter dem Akademiedirektor Karl von Biloty, 1.10.1876 Einjährig-Freiwilliger im Jnf.=
Rgt. 82 zu Göttingen (1881 Leutnant der Res, iin Füs.-Rgt. 39 zu Düsseldorf), Oktober 1877 zur Kunstschule in Düsseldorf als Schüler von Eduard
von Gebhardtund Wilhelm So hn, 1883 nach Breslau und Studienreisen (Entstehung seines bedeutendsten Bildes: „Episode aus der Schlacht
von Vionville“), ab 1885 zu Düsseldorf, zur weiteren Ausbildung seines
Verufess 1897 Teilnahme am Griechisch-Türkischen Kriege, 1900/01 an
der Expedition gegen China im Gefolge de8 Generalfeldmarschalls
von Waldersee, 1909 Reise nach Kleinasien, 1910, 1911 und 1914
nach Albanien (während der dortigen Wirren), endlih Teilnahme am
Weltkrieg als Maler bei verschiedenen Truppenteilen an der Westfront,
Herbst 1914 verwundet, 1917 bei der Höhe 304 schwer verwundet (Zerschmetterung de3 linken Beine3), 1918 erneut an die Front und Heimkehr,
nachdem sein Sohn Karl am Kemmel gefallen war**). -- ∞ 1. Düsseldorf 15. 11.1888 (geschieden 1914) mit Bertha Cäcilie de Rhaadt,
ev., ★ ebd. 30. 5.1868, T. d. Theodor de Rhaadt, Apotheker ebd.,

263) Theodor No chh oll, allgemein als Schlachtenmaler bekannt, gab 1921 im Verlage

der „Täglichen Rundschau“ zu Berlin das Buch „Gin Malerleben“ heraus, eine eigene
Lebenssbeschreibung, abschließend mit dem Tode seines Sohne8 Karl. -- Er verunglückte
22. 5. 1933 auf dem Rückweg vom Schlageter-Denkmal, das er malte, durchh Zusammenstoß mit der elektrischen Straßenbahn, wovon er sich nicht wieder erholte. (Vgl. auch die
Auffsätße „Schlachtenmaler Theodor No chol11l BK“ von Wilhelm No chholl im Nacr.bl.
Nr. 16 und „Theodor Rocholl“ in Nr. 17, ferner Anh. Nr. 47 die Liste feiner Hauptwerke.

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204 Stammfolge Xx 32

u. |f. G. Johanna Mathilde Marm ec. -- co Il. Sababurg, Kr. HofgeiSmar, 28. 8. 1923 mit Elisabeth Malzfeldt, ref., ★ ebd. 4. 1. 1896,

T. d. Friedrich Malzfeldt, Gutsbesitzer ebd., u. |. G. Minna Gerland.

Kinder, zu Düsseldorf geboren, luth.:

a) Beriha Alice Meta Maria, ★ 11,9,1889, † Düsseldorf 6. 8. 1890.

b) Theodor Bernhard Richard Oswald, ★ 29.7. 1891, Schauspieler. ---
Besuchte das Pädagogium zu Godessberg und danach die Schule des
Deutschen Theaters zu Berlin, Anstellung in Frankfurt a. M., Reise
mit Max Reinhardts „Mirakel“ nach England, Österreich und
durch4 Deutschland, Film in Venedig, 3 Jahre am Axrmee-Theater,
danach am Theater „Tribüne“ zu Berlin, 12 Jahre zu Dresden an
verschiedenen Theatern, 2 Jahre am Reichssender Köln, dann am
ReichSsender Berlin, ledig.

6) Karl Berthold, ★ 24.1.1893, ★ am Kemmel 6. 5.1918, Landwirt
und Leutnant der Ref. im Ul.-Rgt. 5 zu Düsseldorf. -- Besuchte das
Bädagogium zu Godesberg, diente bei den Düsseldorfer Ulanen und
wurde Landwirt. Bei Kriegsausbruch auf einer Farm in Süd-Chile.
Überquerte die verschneiten Anden, reiste als „rumänischer Fischer“
auf einem italienischen Dampfer heimwärts, erreichte trotz englischer
und französischer Durchsuchung Jtalien und gelangte nach Düsseldorf,
wo er sich bei feinem Rgt. meldete und wegen seiner verwegenen und
abenteuerlichen Fahrt zum Vizewachtmeister befördert wurde. Teilnahme zunächst an den Kämpfen seines Ngt3. an der Ostfront, später
im Westen, Beförderung zum Leutnant und Kdo. zu einer Maschinengewehr-Komp., Kämpfe bei Armentis6res und zuleßt am Kemmel, wo
er als Komvp.-Führer fiel**). --- Ledig.

4) Ilse Klara Maria Marianne, ★ 7. 2,1894, † Düsseldorf 3. 3.1894.

e) Irmgard Christine Rosa Martha, ★ 14. 1. 1896, ledig zu Düsseldorf.

Aus 2. Ehe:

f) Paul Rudolf, ★ 26.4.1925.

X 32 Maria Wilhelmine Bertha Julie Ro h oll (von IX 18), X Sachsenberg in Walde> 10, 6. 1859, † Düsseldorf 17. 12. 1937; ∞ Breslau 14. 8.
1883 mit Berthold S chhubert, aliluth., Xx Brieg in Schles. 27. 4. 1852,
„KZ Düsseldorf 29. 10. 1932, Kirchenrat ebd., S. d. Traugott Johannes
Martin Schubert, luth., X Ober-Görzig, Kr. Meseritz, 1. 8. 1812,
zZ Grune bei Lissa 14. 4, 1883, Guitsbesiter ebd.; ∞ Höerich bei Altkranz
5. 11. 1838 mit Johanna Christiane Rothe, luth., x Groß-Vorwerk,
Kr. Glogau, 10. 11.1813, † Grune 3.3. 1880.

Kinder Schubert, zu ... geboren, altlurh.:

a) Hans Rudolf Theodor, X Militsch in Schles. 23. 8. 1884, Dr. phil. und
Staatsarchiv-Direktor zu Osnabrück, vordem Staatsarchivrat zu Koblenz;

264) Vgl. den Auffsaß „Karl Rocholl!l“ von Wilhelm Rocholl im Nachr.bl. Nr. 17.

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