Zum Inhalt springen
RaderRocholl

Hauptband

Die Stammfolge von den Anfängen bis 1936

Auf diesen Seiten: Arnold R'll · Wilhelmine Dungs g. R'll · Heinrich R'll

Seite 368368
Seite 369369
Erkannter Text Seite 368 und 369

Maschinell aus dem Scan gelesen. Fraktur wird nie fehlerfrei erkannt — zum Auffinden gedacht, nicht zum Zitieren.

Seite 368

Stammfolge XI 54 257
XI 54 Arnold Rocholl (von X 105), ★ Elberfeld 23. 11. 1838, † Berlin

29, 4. 1902, Jabrikbesiker und Grundeigentümer ebd., Shaßmeister des

M o on schen Blindenvereins und Mitglied des Kirchhenrats der EmmausGem. --- Besuchte die Realschule zu Elberfeld bis Untersekunda, dann die

Handelsschule ebd., kaufmännische Lehrzeit in dex Kurzwarenhandlung von

I. H. von der Mühlen ebd., nebenher Weiterbildung in Sprachen und

Ablegung der Prüfung zum Einjährigen, verschiedene Stellungen als

Vertreter, April 1861 Einjährig-Freiwilliger im Kaiser-Alexander-GardeGren.-Rgt. Nr. 1 zu Berlin, Entlassung mit der Befähigung zum Landwehroffizier, 1862 Vertreter der Rahmenfabrik Ed. Methlow & Co.

ebd., 1865 Gründung (zujammen mit ... Lohaus) der Metallwarenfabrik „No chholl und Lohaus“ zu Berlin, Skalitzer Str, 8, 1870 nach

Trennung von Lohaus Fortsezung des Betriebs unter eigenem Nanen

auf dem erworbenen Grundstü> Sebastianstr. 15, 1876 wegen notwendiger

Erweiterung Erwerb des Grundstü>s Skalitzer Str. 68, 1882 abermalige

Vergrößerung und Kauf des rückwärt3 benachbarten Grundstü>s Oppelner

Straße 6**). --- ∞ Krefeld 16. 10. 1866 mit Johanna von Elten

(Schwester der 2, Gattin seines Bruders Hermann XI 53), menn., ★ ebd.

20. 7. 1839, † Berlin 25. 12. 1920, deren Vorfahren vgl. Ah.liste Nr. 56.

Kinder, zu Berlin geboren, ev.:

a) Arnold Heinrich Friedrich, ★ 8. 8. 1867, Dr. jur. und Regierungsdirektor i. R. zu Berlin-Lankwiß. -- Besuchte das Leibnizgymn. zu
Berlin bis zur Reifeprüfung Ostern 1887, Student der Nechtswissenschaft zu Freiburg im BreiSgau, Genf, Göttingen und Berlin, 11.7.1890
erste juristische Prüfung beim Kammergericht ebd., 23. 7. 1890 Referendar, 27. 9. 1890 Dr. jur. zu Göttingen, Referendarzeit zu WendischBuchholz und Berlin, 20. 2. 1895 große juristische Staatsprüfung,
26. 2. 1895 Assessor, verschiedene Stellungen zu Berlin, Spandau und
Senftenberg, danach Übergang zur allgemeinen Staat38verwaltung,
30. 7. 1897 RegierungSassessor zu Stettin, 28, 8. 1903 Regierungsrat
ebd., 1. 11. 1905 Versezung nach Allenstein in Ostpr., 15. 1. 1913
Roter-Adler-O, 4. Kl., 17. 4. 1917 Leiter der Abteilung für Kirhen=-
und Schulwesen zu Broinberg, 31. 12. 1917 Oberregierungsrat, 24. 8.
1918 Verdienst-Kr. für Kriegshilfe, 20. 1. 1920 Übergabe seiner Verwaltung an die polnische Regierung und zur Überleitung noch ein halbes
Jahr unter polnischer Herrschaft tätig, Juni 1920 in früherer Eigenschaft nach Schneidemühl an die dortige neueingerichtete Regierung für
die Restteile von Posen und Westpreußen, Dezember 1920 aushilfsweise
zum Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung zu Berlin,

2889) Haupterzeugnisse waren Photographierahmen und Ovalrahmen mit Holzeinlage
in allen erdenklichen Größen, später Metalluxyuswaren. = Viermalige Auszeichnung auf
Ausstellungen durch Medaillen.

17

Seite 369

258 Stammfolge X1 55--56
30. 6. 1921 Rückkehr naß Scneidemühl, Oktober 1924 Regierungsdirektor ebd., 1. 1. 1931 in den Ruhestand zu Berlin-Lankwiß*"), ledig.

b) Johanna Emilie, s. X118.

c) Paul Arthur, |. XU 9.

4) Heinrich Wilhelm, s. RI11 10.

e) Richard Hermann, f. Xt 11.

XI 535 Marie Wilhelmine Rodcholl (von X10535), ★ Elberfeld 21. 3.
1841, † ebd. 12. 3. 1867; ∞ ebd. 15. 5. 1866 mit Emil Dung, ref.,
★ ebd. 31. 7. 1839, † ebd. 3. 6. 1913, Seidenagent ebd., S. d. Heinrich
Dungs3, Couleurer ebd., u. |. G. Emilie GEiler.

Tochter Dungs, zu Elberfeld geboren:

a) N.N., K3 2. 3. 1867.

XI 56 Heinrich Wilhelm Rocholl (von X 105), ★ Elberfeld 20. 9. 1845,
† Bonn 28. 2. 1929, Dr. phil., Geheimer Konsistorialrat und Militäroberpfarrer a. D. ebd. --- Besuchte das Gymn. zu Elberfeld bis zur Reifeprüfung 1864, Student der Theol, zu Bonn, 18668 zu Berlin, 1867 Hauslehrer auf SydowöSaue in Pommern, April 1868 erste theol. Prüfung zu
Koblenz, ein Jahr Domkandidatenstift zu Berlin, 16. 10, 1869 zweite
Prüfung zu Koblenz, Fortsehung der Hauslehrertätigkeit zu SydowSaue,
7. 10. 1880 Hilfsprediger zu Unter-Barmen, 1872 Division5pfarrer der
31. Div. zu Kolmar im Elsaß, 14, 12. 1875 Dr. phil. zu Tübingen, 1880
Garnisonpfarrer zu Köln-Deuß, 1888 Militäroberpfarrer des X. ArmeeForps zu Hannover, 1895 Konsistorialrat, 1908 Geheimer Konsistorialrat,
1914 in den Ruhestand zu Bonn unter Verleihung des Roten-Adler-O.
2. R127). Im Weltkrieg nahm er noch die seelforgerische Betreuung in zwei
Lazaretten wahr. -- Während seiner Kolmarer Zeit begann er seine umfangreiche schrifistellerische Tätigkeit, wovon 56 Schriften und 7 Sonderdrucke religionswissenschaftlihen, aber auch geschichtlihen und tages8politischen Inhalis zeugen. -- ∞ Elberfeld 20. 2, 1873 mit Maria
Auguste Erb31585, luth., ★ ebd. 18. 10. 1849, † Bonn 19. 8. 1915,
deren Vorfahren vgl. Ah..liste Nr. 57.

Kinder, 3a--c zu Kolmar, d-g zu Käln geboren, ev.:

a) Paul Theodor, ★ 27. 11. 1876, Dr. jur., Geheimer Regierungsrat
und Ministerialrat i. R. zu Berlin-Grunewald. -- Besuchte das Gymn.
zu Köln und wegen Verseßung seines Vater8 ab 1888 das KaiserWilhelm-Gymn. zu Hannover bis zur Reifeprüfung 1895, Student der
Rechtswissenshaft zu Marburg (Corp3 Teutonia), zu Straßburg
i. Glsaß (Corps8 Palatia) und zu Berlin, 9. 7. 1898 erste juristische
Prüfung zu Celle, 1899 Dr. jur., Referendarzeit zu Celle und Hannover,

270) Litt sein ganze8 Leben unter hochgradiger Kurzsichtigkeit, pflegte eifrig Kunst und
Musik und über alles seine eigene auserlesene Bücherei.

271) Vgl. Anh. Nr. 46.
Damen rm er mmm mmm mmmh 4 wem een laid amm uC

Hauptband · andere Bände · Blättern auch mit den Pfeiltasten