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RaderRocholl

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Die Stammfolge von den Anfängen bis 1936

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Gebhardt, ev., ★ ebd. 22. 7. 1876, T. d. Ludwig Gebhardt, Kaufmann ebd., u. s. G. Anna Schröder.

Töchter, zu Berlin geboren, ev.: -

a) Johanna Anna Helene Erna, s, XU 1.

b) Emilie Hildegard, s. XI12.

ce) FranzisSka Mathilde E d it, 3 26. 1. 1903, Sekretärin zu Berlin, ledig.

XH 10 Heinrich Wilhelm Nocholl (von X154), ★ Berlin 18. 12. 1872,

† ebd. 12. 3. 1933, Ingenieur und ab 1902 Fabrikant ebd. --- Besuchte

das Leibniz-Gymm. zu Berlin und das Buggenhagensche Gymn. zu

Treptow (Rega) bis zum Einjährigen, Ostern 1891 praktische Lehrzeit in

der „Berliner Maschinenfabrik A.-G.“ zu Berlin und ab Ostern 1892 in

der Großuhrmacherei „Bernhard Hippe“ ebd., nebenher Besuch der

Handwerkerschule, erste Anstellung bei „Siemens und Halske A.-G.“

ebd., 1894 Einjährig-Freiwilliger im Eisenbahn-Rgt. Ill zu BerlinSchöneberg (Befähigung zum Ref.-Offizier), danach Besuch der Technischen

Hochschule zu Berlin und Hannover, 1897 Anstellung als Ingenieur bei

der Straßenbahn ebd., 1900 im Elektrizitätswerk zu Nieder-Sedlitz bei

Dreöden, im Auftrage dieses Werks von April bis November 1900 Leitung

des Baus einer elektrischen Straßenbahn zu Helsingfor8 in Finnland,

Zuli 1901 Anstellung bei der Maschinenfabrik „Gebr. Körting“ zu

Hannover, 1902, nach des Vaters Ableben, Eintritt in die väterliche Metallwarenfabrif „Arnold Rocholl“ zu Berlin und Fortführung derselben

zusammen mit seinem Bruder Arthur (XII 9) und nach dessen Ableben
zusammen mit seinem Bruder Richard (XI 11) bis zur Auflösung des

Betriebes 1932. -- ∞ I. Berlin 6. 12. 1900 mit Valerie Meißner,

ev., ★ ebd. 28. 7. 1872, † ebd. 18. 3. 1926, T. d. Franz Christoph

Meißner, ★ Heiligenstadt 1. 3. 1831, B ... , Geheimer Kanzleirat zu

Berlin (S. d. Ludolph Wilhelm Meißner, Schösnfärber zu Heiligenstadt,

u. |. G. Dorothea Brande), u. s. G. FranzisSka Wilhelmine Luise

Teichler, X Sulza in Thür, 23. 10. 1834, B ... (T. d. Karl Friedrich

Teichler, Bürger und Scönfärber zu Sulza, u. f. G. Erdmuthe

Frieß). -- ∞ Il. Berlin 7. 9. 1928 mit Margarethe Gertrud Marie

Ilse Müller, ev., ★ ebd, 30. 8. 1888, T. d. Paul Müller, ev.,

X Brandenburg (Havel) 5. 11. 1857, † Berlin 8. 9. 1930, Rentner,

vordem Fabrikant ebd.; ∞ ebd. 18. 10. 1884 mit Martha Grohe, ev.,

★ ebd. 6. 10. 1860, † ebd. 28, 10. 1922.

Kinder (aus 1. Ehe), a zu Linden bei Hannover, b--> zu Berlin
geboren, ev.:

a) Johanna Luise, ★ 20. 8. 1901, Chemisch-technische Assistentin zu
Verlin. -- Besuchte das Viktoria-Lyzeum ebd. bis 1918, Ausbildung zur
chemisch-tehnischen Assistentin zu Berlin, verschiedene Anstellungen ebd.,
jeit 1930 in der „Nährmittelfabrik Münden“ zu Berlin-Charlotten-

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burg, nebenberuflih im Prüfungsausschuß der Reichsfachschaft techmischer Assistentinnen und 2, Führerin des Reichsflubs technischer
Assistentinnen zu Potsdam, ledig.

b) Heinrich Franz Arnold, ★ 18. 7. 1902, Diplom-Voltfswirt zu Berlin.
-=- Besuchte das Luisenstädtische Realgymn., ebd. bis zur Reifeprüfung
Michaelis 1920, Siudent der Volkswirtschaftslehre zu Halle (Saale),
Münster i. W. und Berlin, 1. 4. 1922 bis 30. 6. 1924 kaufmännische
Lehrzeit bei der Deutschen Bank zu Berlin, 16. 6. 1926 Staatssprüfung
als Diplom-Volkswirt ebd., danach Geschäftsführer beim Studentenwerk Berlin EG. V., 1. 8. 1927 Syndikus und Redakteur im „Reichsbund
vaterländischer Arbeiter- und Werkvereine E,. V.“ zu Berlin. August

| 1928 al3 AuStauschstudent nach U. S. A., Assistent an der University

of Chicago, Werkstudent bei „Swift & Co.“ ebd., später -- auf der
Rückreise über Japan --- mehrere Monate Gastdozent für Volkswirtschaftslehre zu Peking, 12. 4. 1931 wieder in der Heimat**). Mai 1931
bis Februar 1932 Mitarbeiter im Terramare-Office zu Berlin, März
1932 bis März 1934 Wirtschaft5referent im amerikanischen Generalfonsulat ebd., seit 1933 Dozent für Handelspolitik au dex deutschen
Hochschule für Politik und seit Mai 1934 Mitglied der Geschäftsführung des „Verband für den fernen Osten E. V.“ zu Berlin. =
∞ ebd. 20. 3. 1937 mit Annemarie Joesten, ev., ★ Berlin-Treptow
23. 11. 1912, T. d. Wenzel Joesten, Oberingenieur ebd., u. s. G.
Maria Magdalena Weiland, -- 1937 kinderlos.

ce) Annemarie Rutb, s. XI113.

d) Viktor Joachim, 3 17, 1. 1907, Dipl.-Ing. und Sachbearbeiter in
der Außenstelle BreSlau des Wirtschaftsministeriums, -- Besuchte das
Kuisenstädtische Realgymn. zu Berlin bis Prima, 1, 5. 1925 einjährige
Volontärzeit in der Maschinenfabrik „Bolle&Jordan“ ebd., danach
Fortsekung der Schulausbildung in der Luisenstädtischen Oberrealschule
bis zur Reifeprüfung Ostern 1928, Student an der Technischen Hochshule zu Berlin (Maschhinen- und Flugzeugbau), Oktober 1931 als
Werkstudent Vertreter, Oktober 1932 Arbeitslagerleiter zu Schwerin,
März 1933 Fortsehung des Studium8, Juli 1935 Staatsprüfung als
Diplom-Wirtschaft38-Ingenieur zu Berlin, seit September 1935 zu
Bresslau, s. oben. -- ∞ Berlin 1. 10. 1936 mit Gertrud Michalek,
ev., ★ ebd. 18. 10. 1908, TT. d. Karl Michalek, Bauer und Maurer
ZU +++, U |. G. ... -ch- 1937 Finderlo3,

XII 11 Richard Hermann Rocholl (von X154), ★ Berlin 13. 10. 1876,
Hauptmann a. D. und Fabrikant zu Berlin. --- Besuchte das Leibnizgymn.
zu Berlin, von 1888 biS 1890 das Viktoria-Institut zu Falkenberg (Mark)
und danach das Kadettenkorps zu Koeslin und Groß Lichterfelde, 22. 3.

278) Vgl. seinen Aufsaß „Eine Weltreise in drei Abschnitten“ im Nachr.bl. Nr. 12.

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