Auf diesen Seiten: Johann Caspar Adolph R'll
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Anhang Nr. 2 289 Nr. 2 Weitere Namensträger Rochollsberg (Rlsbg.) aus Rade (mit denen der Übersicht „Stammfolge Nocholsberg“ nicht zu verbinden) 1. Henrich Mathias Rlsbg. ∞ 14. 6. 1735 mit Anna Maria Bauendahl. -- Er läßt 6. 12. 1753 für seine Frau läuten. --- Er zahlt 1754/55 und 1760/61 vom Sieperland 4 Rtlr. und stirbt 30. 5. 1778. 2. Johannes Christophel Rlsbg. ∞ 1. 18. 1. 1749 mit Wittib Voß. -- 12. 4. 1775 stirbt Wilhelmine Rlsbg. geb, Voßwinkel auf Jspringrade. -- Christophel R13 bg. auf Jspringrade läßt 1. 6. 1776 seiner Tochter 1 Stunde läuten. -- Am 25. 3. 1787 stirbt die Chefrau Christoph R1l3 bg. geb. Finkenfsieper, X (err.) .. 12. 1717. -- Am 11. 5. 1795 stirbt Christoph Rl38bg. auf IJspringrade, 3X (err.) .. 2. 1728. 3. Cand, theol, Nl13bg.: 11.7.1749 Pate bei der Taufe eine3 Knaben Joh. Adolf Kaspar Ro chho ll (VILL 29). -- 4. 4. 1761 cand. Rl8 bg. in Gevelsberg angefommen und 2 Nächte logiert. -- 1762 Schwelm: Die reformierten Prediger. Candidat R1lsbg, gebürtig von Rade, der nach einem halben Jahr plötlich starb. 4. Johann Friedrich N183 bg. auf Ispringrade, ab 1805 zu Sieperbusch (vielleicht Sohn von 2) und Anna Elisabeth Gertrud Walder lassen 1786-1809 8 Kinder taufen: 6 Söhne und 2 Töchter, davon 3 Söhne und 2 Töchter jung gestorben. Die anderen Kinder waren: Otto Johann Peter, -w 27.10.1793, Johann Wilhelm, au 9.4.1797, Johann Beter, ★ 21.9.1800, Karoline, ★ 1. 6.1809.-- Ob hiermit zusammenhängend, ist unklar: 3 6.9.1829 Gustav, S. d. Johanne3 Rl 3bg. u. s. G. Maria Katharina Evertssberg. 5. Friedrich Wilhelm R1lsbg. (? aufm Berg) ab 1805 zu Rade, X 1770 (err.), ZK (als Witwer) 16. 6.1834; co mit Anna Charlotte Elisabeth Lam be >. Beide lassen von 1792-1805 5 Kinder taufen, und zwar 3 Söhne und danach 2 Töchter, davon 2 Söhne jung gestorben. Der dritte war Johann Heinrich, ★ 14.7. 1799, † 2.1.1867 (2 majorenne Kinder hinterlassend), 1838 Strumpfweber, 1844 Barbier, beim Tode Händler; oo mit Anna Katharina Elisabeth Dunker, x 1865. Au3 letter Ehe 6 Söhne, davon 4 jung gestorben. Die beiden Jüngsten (Zwillinge) waren Karl und August, ★ 9.5.1844, von denen Karl ledig als Händler 4. 1.1869 gestorben ist, August B ...? 6. Katharina Gertrud R1lsbg., Wittib, entleiht 11.7.1723 das große Leichentuch, 2.10.1723 das kleine. -- Sie bezieht 1742 Kalk von der Ref. Gem. 7. Anna Gertrud RI 3bg. läßt 9.6.1781 eine uneheliche Tochter Johanna Wilhelmina Elisabeth taufen. 8. Engel Margaretha Rlsbg. läßt 3.11.1781 einen unehelichen Sohn Peter Franz taufen. -- Die Mutter stirbt 11.12.1797, 3X (err.) .. 6. 1755. 9. Anna Katharina Elisabeth Rlsbg. und Philipp Christian Klingelhöfer lassen 30. 4. 1791 eine Tochter Katharina Charlotte Elisabeth taufen. 10. Wittib Rl58bg. † 6.5.1795, X (err.) .. 11. 1731. 11. Maria Charlotte Rl 3bg. † 20.3.1813 Ehefrau des Richter3 Johann Jaspar Kirberg, Bgm. 1782, 84, 99, Richter 1783 und 85. 19
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290 Anhang Nr. 3 Nr. 3 Die Aufzeichnungen einer alten Bibel und die alte Stammtaselzeichnung von Karl Rocholl (St.f. VI 5) Anfang des 20. Jahrhundert8, kurz naß Gründung de38 Familienverbandes, wurde diesem eine in Bremen bei einem Hausabbruch gefundene Kiste mit alten Nochhollihen Urkunden für 100 Mk. zum Kauf angeboten. Der Familienverband Übernahm den kostbaren Schaß. Dieser bestand aus wichtigen familienkundlichen Papieren. Darunter war das bedeutendste Stück eine alte Bibel mit zahlreichen Eintragungen von Familiendaten. Sodann enthielt die Kiste eine Stammtafelzeichnung der Familie Rocholl, beginnend mit Berthold von Rod>holl, Ritter auf Schloß Rodhbolz, 1380-1440, außerdem eine Menge mehr oder weniger wichtiger Scriftstüde. Dieser außerordentliche Fund stammte zweifellos ursprünglich aus Kassel und kam durch den zu Kassel geborenen, späteren Bremer Kaufmann Karl Rocholl (VII 5) nach Bremen. Von ihm gelangte er an seinen Sohn August Rocholl. Dieser starb kinderlos zu Bremen. Seitdem muß die Kiste, durch ein glückliches Geschi> vor Vernichtung bewahrt, irgendwo ein stille8 Dasein geführt haben. Fundstelle und weitere Umstände waren nicht mehr festzustellen. Die oben erwähnte Zeichnung ist 110 55 cm groß und „stammbaum“artig dargestellt. Sie sekt sich, von dem Nitter ausgehend, mit einigen Zwischengliedern erstmal3 bis Gottschalk Ro cho 11 (111 2) fort; zeigt weiterhin nur noh den Kasseler Zweig. In der höchsten Krone des Baumes schwebt Karl Rocholl (VI 5) mit seinen 7 Kindern. Im Zusammenhang mit den anderen Papieren kann mit Sicherheit geschlossen werden, daß sie von Karl3 Hand stammt. Er hat offenbar nicht nur regen Familiensinn gehabt, sondern sich auch forschend betätigt. Die Zeichnung, die alle Vorteile, aber auch alle Nachteile einer solchen Darstellung35weise aufweist, bringt Wahrheit und Dichtung (die ritterliche Herkunft) mit sich. Wegen ihrer Größe und verblaßten Schrift eignet sie si nicht zur verkleinerten Wiedergabe. Von dem unteren Teil (Ritter bis Gottschalk) befindet sich ein inhaltlich genauer Abdruck in der Stammtafel von Loui8 Rocholl. -- Die Wichtigkeit und die sachliche Bedeutung de3 Familienschaßes verlangt eine genauere Darstellung des Hauptstü>e3, Die Bibel Sie selbst ist anscheinend nicht mehr vorhanden, dagegen sind die wertvollen Aufzeihnungen mit einem Titelbild in der Urkundensammlung der Familie Ro chh oll verwahrt. Blattgröße 37?/2 X 24% cm, Die 1. Seite. Auf ihr hat sich der Ersteher der Bibel, Adolph Wilhelm Rocholl (V 3) mit seinem Namen und folgenden Eintragungen verewigt: „1727: Diese biebel Kostet mit dem bandt 3 ... (unleserlich). forschet in der schrift dan Sie ist8, die Von mir Zeuget.“ = Darunter folgt die Zahl 1740 und der Name Bernhardus Rocholl (VI6) und schließlich als Abschluß der 1. Seite, die etwa3 beschädigt ist, anscheinend ein Spruch. Die Zahl 1740 wird das Jahr der Übernahme der Bibel durch den Sohn Bernhard sein, nachdem seine Stiefmutter 1739 gestorben war.
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